Referent:
Heike Hofmann, Hessische Ministerin für Arbeit und Soziales - Julia Häuser, Unternehmerin und Präsidentin der IHK Limburg - Monika Sommer, Hauptgeschäftsführerin der IHK Limburg - Dr. Holger Barthel, Stellv. Vorstandsvorsitzender der MOBA AG und Vizepräsident der IHK Limburg

Heike Hofmann

Heike Hofmann bekleidet seit dem 18. Januar 2024 das Amt der Hessischen Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (HMSI). In dieser Funktion ist sie zudem stellvertretendes Mitglied des Bundesrates für das Land Hessen,

Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Integration und Sozialpolitik sowie Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Bevor sie ins Ministeramt wechselte, war Heike Hofmann bereits parlamentarisch stark eingebunden: von 2019 bis 2024 war sie Vizepräsidentin des Hessischen Landtags. 2021 übernahm sie außerdem die Funktion der innenpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion – eine Rolle, in der sie klare Akzente setzte.

Nach ihrem Abitur studierte sie Rechtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt und ist seit 2002 Rechtsanwältin.

Julia Häuser

Julia Häuser ist eine Frau, die bewegt – und zwar ihr Unternehmen ebenso wie die Wirtschaft in der Region. Sie führt seit November 2002 zusammen mit Herrn Oliver Wintzer und ihrer Mutter Petra Häuser das traditionsreiche Familienunternehmen Eisen-Fischer, ein Großhandelsunternehmen für Stahl, Sanitär, Heizung, Photovoltaik, Bauelemente und Werkzeuge mit Stammsitz in Limburg.

400 Mitarbeitende engagieren sich beim 150 Jahre alten Familienbetrieb an 14 Standorten in Nordrhein-Westfahlen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Hessen.

Mit klaren Worten, strategischem Weitblick und einem tiefen Verständnis für die Herausforderungen des Mittelstands setzt sich Julia Häuser zudem seit 2024 als erste Präsidentin der IHK Limburg für die Interessen der 13.000 Mitgliedsunternehmen ein.

Dr. Holger Barthel

Dr. Holger Barthel ist seit 2008 Teil des Vorstands der MOBA Mobile Automation AG in Limburg – zuständig für Produktion und Logistik. Seit 2016 ist er zudem Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des international tätigen Unternehmens.

MOBA ist ein echter Pionier in der Mobilen Automation: Seit über 50 Jahren steht der Name für innovative Lösungen rund um Maschinensteuerung, mobile Wägetechnik, Identifikationstechnologien und smarte Software – „Made in Limburg“, weltweit im Einsatz. Dr. Holger Barthel, promovierter Wirtschaftsingenieur, bringt viel wissenschaftliches und praktisches Know-how mit:

Vor seinem Einstieg bei MOBA leitete er am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart den Bereich Unternehmenslogistik sowie Produktionsplanung und -steuerung. Berufliche Stationen hatte er zuvor auch bei der Robert Bosch GmbH.

Seit 2024 engagiert sich Dr. Holger Barthel zusätzlich als Vizepräsident der IHK Limburg – mit einem klaren Fokus auf die wirtschaftliche Entwicklung und Innovationskraft der Region.

Monika Sommer

Monika Sommer leitet seit November 2018 als Hauptgeschäftsführerin die Industrie- und Handelskammer Limburg. Bevor sie zur IHK kam, war sie 15 Jahre am Landgericht Limburg an der Lahn tätig – ihre Karriere startete sie bereits 1986 am Amtsgericht Limburg.

Schon seit 2021 – also noch vor dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine – bringt sie ihre Perspektive im Beirat Bundeswehr und Wirtschaft beim Landeskommando Hessen ein. Im Juli 2025 wurde dann die IHK-Kommission für Gesamtverteidigung ins Leben gerufen.

Dort vertritt Monika Sommer gemeinsam mit Dr. Gunther Quidde von der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern die Interessen der hessischen Kammern.

Neben diesen sicherheitspolitischen Themen engagiert sie sich auch stark für die Wirtschaft in Hessen: Als Vorsitzende des Bewilligungsausschusses der Bürgschaftsbank Hessen und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft bringt sie ihre Erfahrung für die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen ein. Außerdem ist sie Mitglied im Hochschulrat der Technischen Hochschule Mittelhessen – und unterstützt so den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.