Referent:
Christoph Ullrich, Regierungspräsident Regierungspräsidium Gießen

Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich
Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich

Nach seinem Abschluss an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar und anschließendem Zivildienst beim Deutschen Roten Kreuz Oberlahn studierte Christoph Ullrich Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Im Jahr 1985 legte er die erste juristische Staatsprüfung ab. Nach einem Referendariat am Landgericht Limburg an der Lahn folgte 1988 die zweite juristische Staatsprüfung. Ullrich war von 1987 bis 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Michael Jung und wurde 1991 in Gießen promoviert.

Nach seinem Studium war er Richter an den Amtsgerichten Wiesbaden, Hadamar und Weilburg. Im Jahr 1999 wurde er an die Hessische Landesvertretung in Berlin, dann als Referent an das Hessische Justizministerium abgeordnet, bei dem er 2001 als Pressesprecher fungierte. Im folgenden Jahr erfolgte seine Ernennung zum Direktor des Amtsgerichts Dillenburg.

Ab 2006 wirkte Christoph Ullrich zunächst als Vizepräsident und seit 2008 als Präsident des Landgerichts Marburg. Im Oktober 2014 wechselte er nach Limburg als Präsident des dortigen Landgerichts. Zum 2. Oktober bestimmte die Hessische Landesregierung Ullrich als Nachfolger von Dr. Lars Witteck zum Regierungspräsidenten des Regierungspräsidiums Gießen.

Christoph Ullrich gehörte bis 2014 rund 16 Jahre lang der CDU-Fraktion des Kreistages Limburg-Weilburg an und war viele Jahre Mitglied der Gemeindevertretung Waldbrunn. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Familienrichter ist Ullrich als Autor von Fachliteratur und Referent in der Fortbildung von Rechtsanwälten aktiv. Ullrich ist verheiratet, hat zwei Töchter und wohnt in Waldbrunn-Fussingen (Landkreis Limburg-Weilburg).

Presseartikel „Wenn Veränderung als Bedrohung empfunden wird“, Nassauische Neue Presse herunterladen.